Ergebnisse Königschießen und 125-Jahrfeier

Am 30.07. begingen die Schützen auf dem Thüringenschießstand das 125. Gründungsjubiläum ihres Vereins. Nach den traditionellen Böllerschüssen und der offiziellen Eröffnung durch den Vereinsvorsitzenden, bei der er angesichts der auf Halbmast gehissten Fahnen an die schrecklichen Terrorereignisse erinnerte und die Mahnung abgab, die Sportgeräte unserer Mitglieder niemals missbräuchlich zu verwenden, begann der Wettbewerb mit dem KK-Gewehr.

Unser Bürgermeister, Herr Rossel, ging als einer der ersten an den Start. Die elektronische Trefferanzeige war unbestechlich und ermittelte zum Schluss den Sieger: Karl-Heinz Herbart, dicht gefolgt von Jörg Treumann und Eike Schultz.

Als Trophäe stand ein prächtiger Kristallpokal bereit, der künftig mit seiner Gravur an dieses denkwürdige Ereignis erinnern wird. Die Namen aller Teilnehmer dieses Schießens befinden sich auf einer Ehrenscheibe, die im Schützenhaus ihren Platz erhält.

Gleichzeitig führte der Verein sein jährliches Königsschießen durch. Der noch amtierende Schützenkönig, welcher das Schießen um das künftige Königshaus zu organisieren hat, ließ sich etwas Besonderes einfallen: Geschossen wurde von jedem nur ein Schuss mit einer alten Vorderladerwaffe. Dies war für fast alle Neuland, sodass jeder Teilnehmer gleichen Bedingungen unterworfen war.

Bei den Herren erkämpfte sich Karl-Heinz Zunabel die Königswürde, ihm zur Seite stehen auf den folgenden Plätzen die Ritter Ralf Köhler und Bernd Wünn.
Schützenkönigin wurde die gerade erst 18 Jahre alt gewordene Lisa Ritter, sie wird von den Hofdamen Andrea Schmidt und Stefanie Wolfram begleitet.
Die Jugendlichen ermittelten Carlos Drese als Jugendschützenkönig und Laura Lohfink und Peter Ritter als seine beiden Junker.

Nach den Auszeichnungen der Sieger nutzte der Vereinsvorsitzende die Gelegenheit, um weitere verdienstvolle Mitglieder mit der Ehrennadel des Präsidenten des Deutschen Schützenbundes sowie mit dem Verdienstorden des Vereins zu ehren.

Da auch die Imbissversorgung durch die Familie Wünn bestens funktionierte, wurde bis zum Nachmittag bei fröhlicher Stimmung gefeiert.

 

Hier die Ergebnisse von Königsschießen und Schießen zur 125-Jahr-Feier:

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Königshaus 2016

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Schützenkönigin, Jungschützenkönig, Schützenkönig

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Königin- und Königskette

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Pokal zur 125-Jahr-Feier

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Ehrenscheibe zur 125-Jahrfeier

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Vormerken: 125. Jahrestag der Gründung des Schützenklubs 1891

Am Samstag, d. 30. Juli feiern wir den 125. Jahrestag der Gründung des Schützenklubs 1891, dessen Tradition wir ja in unserem Verein fortführen.
Zu diesem Ereignis werden wir ein Ehrenschießen veranstalten, die Namen aller teilnehmenden Schützen werden auf eine große Ehrentafel geschrieben, außerdem stiftet der Verein einen attraktiven Kristallpokal als Erinnerung an dieses Jubiläum. Eine Metallplakette wird künftig am Gründungsort des Schützenklubs in der Firma Arno Barthelmes im Albrechtsgarten an den Beginn einer 125-jährigen Vereinsgeschichte erinnern.
Dieses Jubiläumsfest werden wir verbinden mit unserem Königsschießen, für welches sich der amtierende Schützenkönig, Bernd Schlesinger etwas besonderes ausgedacht hat. Es wird ein Schießen sein, dass viele von uns noch nicht erlebt haben.
Ich appelliere an alle Mitglieder, sich den 30.07. genau zu vermerken und die Teilnahme zu ermöglichen. An diesem Tage werden wir auch die jährlich stattfindenden Ehrungen unserer Mitglieder durchführen.

Landesmeisterschaften

Kürzlich fanden in Suhl/Friedberg die diesjährigen Landesmeisterschaften statt. Unser Verein stellte verhältnismäßig wenig Starter, dafür erreichten diese beachtliche Ergebnisse:
Brigitte Schappach 1. und 2. Platz, Burkhard Thomas 2. Platz, Peter Bohland 6. Platz.
Unsere Jugendlichen nahmen erstmals an diesem bedeutenden Wettkampf teil:
Carlos Drese 7. Platz, Peter Ritter 9. Platz.
Herzlichen Glückwunsch!
Lisa Ritter war wegen Krankheit verhindert und Laura Lohfink konnte ebenfalls nicht starten.

Anmerkungen zu den geplanten Veränderungen im Waffengesetz

In den Medien werden geplante Veränderungen zum Waffengesetz bekannt. Die EU möchte die Waffengesetzgebung verschärfen und hat dazu schon Vorschläge entworfen.
Nach dem Willen dieser “Reformer“ sollen halbautomatische Sportwaffen verboten werden, sowohl Kurz- als auch Langwaffen. Munitionskauf und Munitionsverbrauch muss jeder einzelne Schützen schriftlich nachweisen.
Damit wird klar, dass ein Weiterverkauf von Munition durch den Verein an seine Mitglieder nicht mehr möglich sein wird.
Weiterhin sollen sich Sportschützen einem periodischen medizinischen Test unterziehen .

Das ist vorläufig nur das Wunschdenken von EU-Abgeordneten, die von uns gewählt und auf ihre verantwortungsvollen Posten geschickt wurden.
Der Deutsche Schützenbund hat inzwischen Stellung zu diesem Irrsinn bezogen. Er begrüßt die Bekämpfung des illegalen Waffenbesitzes. Da die legalen Waffenbesitzer, also wir, zu der Gruppe der am meisten überwachten Personen gehören, von der absolut keine Gefahr ausgeht, ist eine Verschärfung der Regelungen zum Waffenbesitz nicht erforderlich.
Wir bilden kein Sicherheitsrisiko und noch niemals hat ein Terrorist eine Sportwaffe verwendet.
Der DSB hat mittlerweile mit anderen europäischen Schießsportverbänden Kontakt aufgenommen, um dem Ansinnen der Politiker Einhalt zu gebieten.

Unsere Möglichkeiten, etwas gegen Veränderungen der Bestimmungen im Waffengesetz zu tun, sind ein absolut korrektes Verhalten sowie ein sorgfältiger Umgang mit unseren Sportgeräten.